Für jeden Tennistrainer stellt der Kindertennisunterricht eine besondere Herausforderung dar.
Das Kindertraining erfordert ein hohes Mass an Sensibilität, Geduld und Ideenreichtum, vor allem aber Erfahrung im Umgang mit Kindern.
Unbedingt sollte man die unterschiedlichen körperlichen und psychischen Entwicklungsstufen der Kinder kennen, um eine Unter- oder Überforderung zu vermeiden.
Der Unterricht sollte abwechslungsreich und fantasievoll gestaltet sein. Verschiedenste Materialien (Kegel, Reifen, Ballons, Softbälle, Minitennis usw.) bieten vor allem für die Jüngeren eine grosse Vielfalt an Spielübungen, bei denen Koordination, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Wettkampfgeist gefördert werden.
Dabei sollte immer auf die Beidseitigkeit geachtet werden.
Die gestellten Aufgaben sollten lösbar sein und grundsätzlich gezeigt werden.
Jeder Trainer muss selbstkritisch prüfen, wie seine Stunden bei den Kindern ankommen und ob es ihm gelingt, sie zu begeistern.
Der Spass sollte im Vordergrund stehen, wobei natürlich Disziplin, Konsequenz und Kritik durchaus notwendig sind.
Um den Unterricht spielerisch gestalten zu können, bietet sich bei den Kindern das Gruppentraining an. Dabei ist es sehr wichtig, die Kinder nach passender Spielstärke einzuteilen. Talentierten Kindern kann zusätzlich nach Rücksprache mit den Eltern ein geeignetes Fördertraining angeboten werden.
Kinder brauchen Lob und Anerkennung um motiviert und erfolgreich zu sein. Nur damit wird man auf Dauer ihre Begeisterung für den Tennissport wecken und erhalten können.